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"Ich komme wieder!"

vom 27. April 2022
bis zum 25. September 2022
im Museum August Kestner
in Hannover.


Die wunderschöne BES Ausstellung ist weiter nach Kopenhagen gezogen, ohne dass sie gesehen wurde. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung war ein Besuch der Ausstellung leider nicht möglich. Sie können sie aber im Internet besuchen:

https://bes-ausstellung.de


31.10.2021 bis 13.03.2022

use-less
slow Fashion gegen Verschwendung
und hässliche Kleidung

Kleidungsstücke erzählen Geschichten. Wie sind sie entstanden? Wer hat sie gekauft? Warum wurden sie entsorgt?
use-less. Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung zeigt, was in unseren Schränken steckt und was sich hinter der Idee der "Slow Fashion" verbirgt.

Kleider entstehen in komplexen Produktionsabläufen mit Folgen für Menschen und Umwelt. Die Ausstellung stellt die Ergebnisse der Slow Fashion-Forschung der Hochschule Hannover vor. Die Designprojekte machen deutlich, wie Mode langlebig, ressourcensparend und schön gestaltet werden kann. Gleichzeitig fragt die Ausstellung, was Nutzer*innen durch ihre Art des Konsums verändern können. Nicht nur Verzicht, sondern auch Transparenz und Teilhabe sind wichtig, um Mode nachhaltig zu gestalten. Dabei spielen Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen eine ebenso große Rolle wie Material, Kreativität und Ästhetik.
16.12.2021 bis 13.11.2022

Magische Bilder durch Licht

Im 19. Jahrhundert galten künstliche Lichtquellen noch als Luxus. Nur spärlich erhellten Kerzen, Talglichte oder Öllampen die privaten Wohnräume. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht verwunderlich, dass durch Licht erzeugte Bilder damals eine besondere Faszination auslösten.

Lithophanien - wörtlich »leuchtende Steine« - zählten zu den besonderen Ausstattungsstücken. Dabei handelt es sich um dünne Reliefplatten aus Porzellan, die aufgrund ihrer Transparenz im Durchlicht einem Diapositiv ähnliche, detailgetreue Bilder zeigen. Sie hingen als Schmuck in den Fenstern oder wurden zu Lichtschirmen, Lampen und Stövchen verarbeitet.

Die aufwändige Herstellungstechnik der Porzellanlithophanie wurde
im frühen 19. Jahrhundert mit großer Wahrscheinlichkeit an der
Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin entwickelt. Rasch verbreitete sich diese auch in anderen europäischen Ländern. Bis in die 1860er Jahre stieg der Absatz stetig.

Die Schau mit einer großen Vielfalt an Lithophanien aus der Sammlung »S«, Wuppertal, rückt ein besonderes und heute fast vergessenes Bildmedium in den Fokus, das noch immer zu faszinieren vermag.
RRRRRRR